
31 Prozent der 12 bis 19-Jährigen finden das Gerede über die Gefahren des Internets „total übertrieben“. Kein Wunder, schließlich haben nur 28 Prozent in der Schule etwas vernünftiges über die Gefahren gehört, nur so ist es zu erklären, dass 23 Prozent meinen, man können Fotos von anderen Personen ins Internet stellen, ohne diese zu fragen. Dies sind die überraschenden Ergebnisse der neuen JIM- Studienreihe „JIMplusNahaufnahmen“, bei der 102 Personen zwischen 12 und 19 Jahren in telefonischen Interviews (CATI) mit einer Vielzahl offener Fragen interviewt wurden. mehr...
Immer mehr Kinder und Jugendliche informieren sich im Internet über die Themen Körper, Liebe und Sex. In China sind es bereits ein Drittel der Kinder und Jugendlichen, wie eine neue Studie herausgefunden hat. Auch in Deutschland wurde auf den zunehmenden Aufklärungsbedarf reagiert. So gibt es hier eigens für Kinder und Jugendliche angelegte Aufklärungsseiten, die auf den Bildungsservern zu finden sind, wie beispielsweise loveline.de, konzipiert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Auch in der Schule wurde gehandelt und in den meisten Bundesländern sind alle Themen rund um das Thema Sexualität bereits in der Grundschule fester Unterrichtsbestandteil. Sexualkunde steht hierzulande schon ab der ersten Klasse im Rahmenlehrplan, die praktische Umsetzung sieht allerdings sehr unterschiedlich aus. In Nordrhein-Westfalen gibt es nun eine Art Gegenbewegung. mehr...

Noch ist es Zukunftsmusik, doch bald könnte es Wirklichkeit werden. Im britischen Lancaster arbeiten Forscher an einer Software die automatisch erkennt wenn sich im Chat ein Erwachsener als Kind ausgibt. Dass es höchste Zeit wird, Kinder vor Pädophilen im Chat zu schützen, zeigen jüngste Verurteilungen weltweit. In der vergangenen Woche wurde in Großbritannien ein 46jähriger Mann schuldig gesprochen und zu 13 Jahren Haft verurteilt, nachdem er ein 13jähriges Mädchen im Internet belästigt hatte, sich ihre Unterwäsche schicken ließ und später Sex mit ihr hatte. Das sogenannte Grooming scheint zuzunehmen. Für Kinder ist es schwer zu erkennen, ob sich am anderen Ende ein Kind oder ein Erwachsener versteckt. mehr...
Nach dem Missbrauch Minderjähriger durch Minderjährige während des Aufenthalts in einem Ferienlager hat die bayerische Justizministerin Beate Merk die Diskussion um das Löschen oder Sperren pornographischer Internetseiten neu in Gang gebracht. Sie machte die FDP mit verantwortlich dafür, dass heute noch pornographische Inhalte im Internet frei zugänglich seien. Die FDP verhindere im Wesentlichen das Sperren von Seiten, bestünde stattdessen auf dem Löschen. Hierfür fehlt es allerdings an den Rahmenbedingungen, wie auch eine neue Studie des Bundeskriminalamtes bestätigt.mehr...

Sex, Beziehungen und Drogen sollen in britischen Schulen nun schon für Fünfjährige in den Lehrplan aufgenommen werden, berichtet der Independent. Was in Großbritannien noch streitig diskutiert wird, ist in Deutschland längst eine Selbstverständlichkeit, jedenfalls auf dem Papier. Sexualkunde steht hierzulande schon ab der ersten Klasse im Rahmenlehrplan, die praktische Umsetzung sieht allerdings sehr unterschiedlich aus.mehr...

Junge Frauen und Männer haben auffallende Unterschiede in der Bewertung von Tabus, ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag des ZDF. Ziel der neuen Studie war es, herauszufinden, welche Tabus es für Jugendliche und junge Erwachsene heute noch gibt, welche Einstellungen sie zu Tabus und Tabuverletzungen haben.mehr...

Nach einer repräsentativen Studie, die im Auftrag der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) durchgeführt wurde, nutzen junge Migranten nur etwas seltener Medien als deutsche Jugendliche. Im Mittelpunkt der Studie stand die Frage, ob spezielle Maßnahmen zur gezielten Medienkompetenzvermittlung für die Zielgruppe junger Migranten angestrebt werden sollten. mehr...

Die Zunahme ethisch fragwürdiger Medienangebote, die soziale Benachteiligung bis hin zu fahrlässigem Umgang mit digitalen Medien, wie der Umgang mit persönlichen Daten „offenbart in letzter Zeit gravierende Fehlentwicklungen“, kritisieren die Autoren des medienpädagogischen Manifests. Bereits über 800 Personen haben das Manifest unterschrieben und immer noch gehen online weitere Unterschriften ein.mehr...

Was können Eltern tun? Worauf sollten Lehrer achten? Wie können digitale Medien sinnvoll genutzt werden? Und wie können Kinder geschützt werden, ohne gleich den Computer aus Kinderzimmern verbannen zu müssen? Auf diese Fragen und viele weitere Themen aus dem Bereich Medienkompetenz geben die sehenswerten Beiträge auf der ARD-Themenseite alle Antworten.mehr...

Sie kamen ohne Anmeldung, in einer gut vorbereiteten Aktion kontrollierten Polizei und Jugendamt alle Bayreuther Schulen auf einen wirksamen Kinder- und Jugendschutz. Das Ergebnis war niederschmetternd, nur rund 50% der Schulen hatten einen wirksamen Filter, an der anderen Hälfte der Schulen waren meist Billigfilter installiert, die lediglich eine starre Liste altbekannter Seiten blockieren. mehr...
Fast anachronistisch wirkt mittlerweile die Arbeit der 1997 ins Leben gerufenen halboffiziellen „Stelle“ jugendschutz.net, mit der die Einhaltung des Jugendschutzes im Internet kontrolliert werden soll. Die GmbH brachte es im Jahr 2009 auf eine Prüfung von 19.000 Seiten. Bei 2.400 Seiten wären Verstöße gegen den Jugendschutz festgestellt worden, bei etwa 1.800 Seiten konnte eine Löschung erreicht werden. Angesichts von zig Millionen neuen Internetseiten jährlich aber eine traurig geringe Zahl mit der kein effektiver Kinder- und Jugendschutz im Internet erreicht werden kann. mehr...


















